Von links: Jev­ers Bürg­er­meis­ter Jan Edo Albers (partei­los), Sach­sen-Anhalts Wirtschaftsstaatssekretär Jür­gen Ude, Puschkins Bürg­er­meis­ter Wladimir Wladimirow­itsch Omel­nitzky und Bürg­er­meis­ter Andreas Dittmann (SPD) beim Katha­ri­na-Forum 2019 in der Stadthalle. Foto: Ger­hard Block

Inter­view mit Bürg­er­meis­ter Andreas Dittmann in der Volksstimme vom 08.10.2019 von Thomas Kirch­n­er — hier gehts zum Orig­i­nal-Artikel

Zerb­st | Am 30.10.2019 ist das 2. Katha­ri­na-Forum zu Ende gegan­gen. Der deutsch-rus­sis­che Wirtschafts­di­a­log soll in schwieri­gen Zeit­en neue Impulse in der wirtschaftlichen, wis­senschaftlichen, aber auch in der kul­turellen Zusam­me­nar­beit bei­der Län­der set­zen. Das Wirtschaftsmin­is­teri­um in Magde­burg sprach bere­its von ein­er Fort­set­zung im kom­menden Jahr. Darüber und auch über die Ergeb­nisse des diesjähri­gen Katha­ri­na-Forums hat Volksstimme-Redak­teur Thomas Kirch­n­er mit dem Zerb­ster Bürg­er­meis­ter Andreas Dittmann (SPD) gesprochen.

Volksstimme: Auch zahlre­iche über­re­gionale Medi­en, beispiel­sweise der Stern, die Süd­deutsche Zeitung, die Berlin­er Mor­gen­post oder der Focus haben — zumin­d­est in ihren Online-Aus­gaben — vom Katha­ri­na-Forum berichtet. Kurz gefragt: Alles richtig gemacht?
Andreas Dittmann: 
Zumin­d­est haben wir nicht viel falsch gemacht. Die Berichter­stat­tung zeigt, dass wir mit dem Katha­ri­na-Forum eine sehr gute Möglichkeit haben, über­re­gion­al pos­i­tiv auf uns aufmerk­sam zu machen. So eine Chance haben nicht viele Städte und schon gar nicht in unser­er Größe.

Kön­nen Sie bere­its von konkreten Ergeb­nis­sen des zweitägi­gen Dialogs bericht­en?
Ganz konkret kon­nte zwis­chen einem Unternehmen aus Omsk mit einem Bah­n­tech­nikun­ternehmen aus Bar­leben ein Ver­trag über die weit­ere Zusam­me­nar­beit unterze­ich­net wer­den. Der Vertreter der Staats­du­ma Rus­s­lands berichtete davon, dass das Katha­ri­na-Forum inzwis­chen auch im Blick des Außen­han­del­sauss­chuss des rus­sis­chen Par­la­ments ste­ht und man unser Tagungs­for­mat gemein­sam aus­bauen möchte. Das sind nur einige sehr pos­i­tive Sig­nale.

Sie waren sichtlich über­rascht, als Sach­sen-Anhalts Wirtschaftsstaatssekretär Jür­gen Ude schon bei der Eröff­nung so selb­stver­ständlich von einem 3. Katha­ri­na-Forum im kom­menden Jahr sprach und neben der Wirtschaft auch gle­ich das Schw­er­punk­t­the­ma Wis­senschaft set­zte. Auch Wirtschaftsmin­is­ter Armin Will­ing­mann (SPD) sprach beim Aben­demp­fang bere­its von ein­er drit­ten Auflage 2020.
Das hat mich in der Tat über­rascht, denn nicht in jed­er Phase der Vor­bere­itung schien es allen Beteiligten klar zu sein, dass wir hier in Zerbst/Anhalt sehr viel Engage­ment in die Erfül­lung ein­er Lan­desauf­gabe investieren. Aber um so bess­er, wenn die Bedeu­tung des Katha­ri­na-Forums anerkan­nt wird.

Man kann also jet­zt schon davon aus­ge­hen: Nach dem Katha­ri­na-Forum ist vor dem Katha­ri­na-Forum?
Es sieht ganz so aus. Wirtschaftsmin­is­ter Armin Will­ing­mann schrieb mir am 3. Okto­ber, dass er in der Kabi­nettssitzung der Lan­desregierung über die pos­i­tive Res­o­nanz in Zerb­st sprach und Zus­tim­mung des Min­is­ter­präsi­den­ten Rein­er Haseloff (CDU) erhal­ten habe, dass hier Poten­tial für das Land gegeben sei. Wir wer­den aber in den näch­sten Tagen zunächst das absolvierte Forum auswerten und die näch­sten Schritte besprechen. Dazu wird dann auch die Beratung mit dem Beirat des Forums gehören und Fra­gen der Finanzierung sind auch zu besprechen. Derzeit ist die Risikoverteilung noch nicht in der gewün­scht­en Form geregelt. Hier sehe ich noch mehr Hand­lungs­be­darf beim Land Sach­sen-Anhalt.

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